Kurz vor den Sommerferien führte die Singspiel-AG unter der Leitung von Petra Kornas das Singspiel „Paul Pinguin will`s wissen“ mit großem Erfolg auf.

 

Hier eine kurze Diashow mit Live-Musik von der Aufführung am 16. Juli 2015

 

 https://www.blumlaeger-schule-celle.de/media/Pinguin.mp4

 

 

Am 23. Und 24. Juli 2014 fanden in der Turnhalle der Blumläger Schule die mittlerweile schon traditionellen Aufführungen der Singspiel-AG der 3. und 4. Klassen unter der Leitung von Petra Kornas statt. Diesmal entführten uns die Schüler auf eine spannende Reise in die Welt der Träume. Sie begann in der Träumeküche, wo der Küchenchef mit seinem Assistenten Felix und den Lehrlingen in einem großen Kessel die Träume für die Menschen zusammenbraut – die schönen ebenso wie die schlechten.

 

Besonders schwer hat es der kleine Tom. Nicht nur, dass er in der Schule schlecht in Mathe ist, sich von bösen Jungs ärgern lassen muss und die nette Mitschülerin Lisa ihn keines Blickes würdigt, auch der Träume-Küchenchef schickt ihm Nacht für Nacht schreckliche Albtraum-Monster. Tom traut sich kaum noch einzuschlafen, einziger Trost ist sein Teddy.

 

Als der Traumkoch beschlossen hat, sich eine Pause zu gönnen und das Kommando seinem Lehrling Felix zu übergeben, widersetzt sich dieser den Anweisungen seines Meisters, indem er Tom einen schönen Traum schenken will. So schickt er Tom einen Traumelf. Dieser Traumelf besucht Tom im Schlaf, doch kommen die Traummonster, die für die Albträume zuständig sind, ebenfalls dazu. Böse wie sie sind, schmeißen sie den Elf aus Toms Traum.

 

Als Folge davon ist der Elf an die Erde gebunden. Allerdings kann nur Tom seinen Traumelf sehen und bringt ihm so alltägliche Dinge wie das Zähneputzen bei.

 

 

Der Elf begleitet Tom in die Schule und hilft ihm durch den Tag: ob in der Mathestunde durch das Jonglieren mit Zahlen oder im Gespräch mit Toms heimlicher Liebe Lisa.

 

Aber der Elf wird immer schwächer. Er muss in die Traumküche, bevor der Tag zu Ende ist. Das ist gar nicht so einfach, denn die Traummonster, die in ihrer dunklen Kleidung und mit ihren Sonnenbrillen wahrlich bedrohlich aussehen, setzen alles daran, Tom Angst einzujagen und auch mit Schlingpflanzen ist wirklich nicht zu spaßen.

 

 

Umso schöner ist es, wenn man auch die Vorzüge des Träumens entdeckt, so z. B. das Fliegen. Getragen von einem „himmlischen“ Lied fliegt das Publikum zusammen mit Tom, dem Traumelf und Lisa zurück in die Traumküche.

 

Gerade noch rechtzeitig, denn schon kommt der Traumkoch wieder zurück. Puh, gerade noch mal gut gegangen und schon kann es weitergehen mit dem Träumebrauen.

Vor allem die facettenreiche Musik machte die beiden Aufführungen zu einem wirklich „traumhaften“ Erlebnis. Rockige Klänge wechselten sich mit gefühlvollen Balladen ab, was den Kindern die Möglichkeit gab, ihr ganzes Können zu zeigen. Mit einer Portion Engagement meisterten sie ihren großen Auftritt und hatten sich am Ende viel Lob verdient.

 

 

 

 

 

 


Ein musikalisches Märchen für Kinder

 

Eines Morgens öffnete Peter die Gartentür
und ging hinaus auf die große, grüne Wiese........

 

 

Auf den Ast eines großen Baumes saß Peters Freund, ein kleiner Vogel.
"Alles ist still und friedlich" zwitscherte er vergnügt.

 

Bald darauf kam eine Ente angewatschelt.
Sie freute sich, dass Peter die Gartentür aufgelassen hatte und beschloss in dem tiefen Teich auf der Wiese zu baden.

 

Als der kleine Vogel die Ente sah, flog er hinunter, setzte sich neben ihr ins Gras und plusterte sich auf. "Was bist du für ein Vogel, wenn du nicht fliegen kannst", sagte er.

Und die Ente erwiderte: "Was bist du für ein Vogel, wenn du nicht schwimmen kannst" und sie stieg ins Wasser. So stritten Sie miteinander. Die Ente schwamm auf dem Teich und der kleine Vogel hüpfte am Ufer hin und her.

 

 

Plötzlich machte Peter große Augen. Er sah eine Katze durch das Gras schleichen.

 

Die Katze dachte: "Der Vogel streitet sich herum, und passt nicht auf. Den werde ich mir fangen." Und lautlos schlich sie auf Samtpfoten heran. "Gib  Acht ", rief Peter. Da flog der Vogel auf den Baum.

 

Der Großvater kam aus dem Haus. Er war böse, weil Peter die Gartentür offen gelassen hatte. "Hm, das ist gefährlich", sagte er, "wenn nun der Wolf aus dem Walde kommt, was dann ?"

 

Peter nahm des Großvaters Worte nicht ernst.Jungen wie er haben doch keine Angst vor dem Wolf.
Aber der Großvater nahm Peter bei der Hand,machte die Gartentür fest zu und ging ins Haus.

 Und wahrhaftig ! Kaum war Peter fort, da kam aus dem Walde der große, graue Wolf.

 

 Im Nu kletterte die Katze auf den Baum.

Die Ente quakte. In ihrer Aufregung sprang sie aus dem Wasser heraus.
Aber so schnell sie auch lief, der Wolf war schneller.

 

 Er kam näher und näher, erreichte sie und dann packte er sie und verschlang sie auf einmal.

 

Und so sah es nun aus:
Die Katze saß auf einem Ast und der Vogel auf einem anderen Ast --- nicht zu nah bei der Katze. Der Wolf lief immer um den Baum herum und starrte mit gierigen Blicken hinauf.

Peter stand hinter der geschlossenen Gartentür,
sah alles was da vor sich ging und hatte überhaupt keine Angst.

"Flieg hinab", sagte Peter zu dem kleinen Vogel.
"und dem Wolf immer um den Kopf herum.
Aber gib Acht, dass er dich nicht fängt." Mit den Flügeln berührte der kleine Vogel fast die Nase des Wolfes
während der Wolf wütend nach ihm schnappte. Aber der Vogel war geschickter. Immer wieder schnappte der Wolf ins Leere.

 

 Inzwischen hatte Peter eine Schlinge gemacht und ließ das Seil vorsichtig herunter. Er fing den Wolf beim Schwanz und zog die Schlinge zu.

Nun aber...
Nun kamen die Jäger aus dem Walde. Sie waren dem Wolf auf der Spur
und als sie näher kamen
schossen sie mit ihren Flinten. Aber Peter rief vom Baum herab:
"Ihr sollt nicht schießen!
Der kleine Vogel und ich haben den Wolf doch gefangen. Helft uns nun, ihn in den Zoo zu bringen."

 

Und nun stellt Euch den Triumphzug vor: Peter vorneweg, hinter ihm die Jäger mit dem großen, grauen Wolf und am Schluss des Zuges der Großvater und die Katze

 

Der Großvater schüttelte den Kopf und sagte: "Na ja, aber wenn Peter den Wolf nun nicht gefangen hätte, was dann?"

 Über ihnen flog der kleine Vogel und zwitscherte:
"Was sind wir beide, Peter und ich, für tapfere Gesellen, seht was wir gefangen haben!"

..und wenn man ganz genau hinhört, kann man die Ente im Bauch des Wolfes quaken hören.
Denn der Wolf hatte sie in der Eile lebendig heruntergeschluckt.

 

 

 Begeisterung und viel Applaus für "Peter und der Wolf"

Schon zum zweiten Mal hat eine Gruppe der Kinderoper ‚Papageno’ aus Wien in der Blumläger Schule gastiert. In der Turnhalle versammelten sich alle Schüler von der ersten bis zur vierten Klasse, um an einem Workshop zum Thema ‚Peter und der Wolf’ teilzunehmen. 

Mit ‚Peter und der Wolf’ entstand 1936 eine musikalische Erzählung von Sergej Prokofieff für das Moskauer „Zentrale Kindertheater“. Es wurde als konzertanes Hörstück für Orchester und Sprecher in der Absicht komponiert, Kindern die Instrumente eines Orchesters nahezubringen. Jede Figur ist dabei einem bestimmten Instrument und einem musikalischen Thema zugeordnet.

 

Die beiden Schauspieler Julja Kiodinovic und Stefan Delago verkleideten Schritt für Schritt die Hauptdarsteller, stellten die Figuren mit den entsprechenden Instrumenten vor und bauten die Kulisse auf. Dann ertönte die Musik und die eigentliche Handlung begann. Aufgelockert wurde das musikalische Märchen durch die vorweg im Unterricht einstudierten Sprechszenen. Darsteller und Zuschauer waren eine Stunde lang sehr engagiert und lustvoll bei der Sache, was besonders den lustigen Einlagen und der professionellen Führung der Dialoge durch die Schauspieler zuzuschreiben war.

 
Nicht die Berieselung klassischer Musik stand im Mittelpunkt, sondern das Erleben und die spontane Beteiligung zahlreicher Kinder aus dem Zuschauerraum machten den besonderen Reiz des Workshops aus.

 

 


 Unter dem Motto der Musikalischen Grundschule

-      mehr Musik

-      zu mehr Gelegenheiten

-      in mehr Fächern

-      von mehr Lehrkräften und Mitarbeitern

wurden am Mittwoch, 26.03.2014, in allen Klassen am Vormittag und in der Ganztagsbetreuung eine große Anzahl von Musikinstrumenten selbst hergestellt.

 

Aus Flaschen, leeren Pizzakartons und Pappröhren bastelten die Schülerinnen und Schüler mit sehr viel Geschick u. a. Rasseln, Ozean-Drums und Regenmacher.

Nun freuen sich die Kinder darauf, die Instrumente als Unterstützung von musikalischen Erfrischern im Unterricht auszuprobieren, um mit Musik aufgelockert, den Schulalltag zu erleben.

Im April dürfen die Kinder ihre Instrumente auf einem gemeinsamen Forum präsentieren.

 

Die Klasse 1a bastelte Kastagnetten und Blumentopfglocken.

 

 

 Die Klasse 1b bastelte Blumentopfglocken und kleine Rasseln.

 

 

 Die Klasse 2a bastelte Regenmacher.

 

Die Klasse 2b bastete Rasseln und Ozean-Drums.

 

 

 Die Klasse 3a bastelte Schlauchtrompeten.

 

 

 Die Klasse 3b bastelte Murmelklangspiele.

 

 

 Die Klasse 4a bastelte Schellenrasseln.

 

 

 Die Klasse 4b bastelte Trommeln aus Blumentöpfen.

 

 

 Im Ganztag wurden u. a. Trommeln aus Blechdosen hergestellt.

 

 

 Herzlichen Dank allen fleißigen Bastlern und Helfern.